Umwelt-Gemeinde-Service

1.000 Bäume für Klosterneuburg

2019 starten die ersten Auspflanzungen

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„Tausend Bäume2“: Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder (3.v.l.) und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart (2.v.r.) ließen es sich nicht nehmen, die ersten Bäume für die Stadt in der Baumschule am Haschhof zu verabschieden.

Eintausend neue, teils in der gemeindeeigenen Baumschule gezogene Bäume machen die verbauten Teile Klosterneuburgs grüner. In den nächsten fünf Jahren wachsen die Schattenspender an verschiedensten Standorten empor – die ersten wurden mit Frühlingsbeginn 2019 gesetzt. Auch wenn die Wienerwaldgemeinde rundum über großzügigen Erholungsraum verfügt, gibt es dennoch Stadtteile, die hier Nachholbedarf haben.

Man setzt auf heimische Gehölze

Ein Teil davon, rund 55, sind vom Stadtgartenamt selbst gezogene Bäume. Sie stammen von der Baumschule auf dem Haschhof. Die tausend neuen Bäume sind alle heimische Gehölze, darunter Linde, Hainbuche, Birke, Ahorn, Walnuss, Kornelkirsche, Hainbuche u.v.m.

Standorte sind z.B. auf dem hinteren Park & Ride Parkplatz beim Bahnhof Kierling, der kleine Park in der Leopoldstraße bei der Weinpresse, der Vivenotweg oder der Spielplatz Roseggergasse in Weidling. Am Bahnhof Unterkritzendorf gibt es eine größere Auspflanzung. Rund 60 Standorte sind ganz neu, an manchen wird überalterter Bestand aufgeforstet.

Einsatz für Klima & Umwelt – dem e5 Programm für energieeffiziente Gemeinden verpflichtet

Das Projekt „1.000 Bäume für Klosterneuburg“ ist nur eine von vielen Initiativen, um Bäume zu erhalten bzw. durch das Eschentriebsterben verursachte Schäden zu kompensieren und dem Klimaschutz zu dienen. 2017 ist Klosterneuburg dem e5-Klimaschutzprogramm beigetreten. Durch Kooperationen mit Unternehmen, denen der Klimaschutz ebenso am Herzen liegt, entstehen laufend neue Grünzonen:

  • Der Garten des neuen Kindergartens Kritzendorf erhielt 2018 durch Firma Fielmann zehn Bäume und mehr als 425 Sträucher.
  • Im Kritzendorfer Forstbesitz der Stadtgemeinde ist die Schaffung eines „Generationenwaldes“ für heuer geplant. Damit soll nicht bloß aufgeforstet, sondern ein nachhaltiges Projekt zur Bewusstseinsbildung im Umgang mit unserer Natur geschaffen werden.

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